Namibia 2016

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Inklusiv in Namibia 2016
Erster Spatenstich
Safari
Sportfest in der Parnterschule
Als Gäste bei der Parlamentseröffnung
Abflug zum 3-wöchigen Besuch nach Namibia
Gäste aus Namibia zu Besuch in Münster 

Berichte

 

Wenn man an Namibia denkt,

denkt man sofort an Menschen, die freundlich, hilfsbereit und kontaktfreudig sind. Als ich nach Namibia kam, rannten die Kinder auf mich zu und umarmten mich so sehr und wollten gar nicht mehr aufhören damit.

 

Das Gelände auf dem ich mich befand besteht aus drei Schulen: Hörgeschädigten, seebehinderten, geistig behinderten Schule. Die Schule ist in Windhoek, 15 Autominuten von der City entfernt,  im Stadtteil Katutura (das heißt übersetzt "Da wo keiner wohnen will"). Die Schulen bestehen aus vielen einzelnen Schulgebäuden und Hostels. Dort schlafen die Kinder, deren Eltern zu weit weg wohnen. Alle Gebäude sind durch Wege miteinander verbunden, aber jeder Schulkomplex ist mit einem Stacheldrahtzaun umgeben. Die Zäune sind dafür da, dass von Außen keiner in die Schulen eindringen kann.

Die Schule hat eine eigene Küche, in der jeden Tag das Essen frisch zubereitet wird.

Alle Schulhöfe haben Spielplätze wo die Schüler sich nachmittags aufhalten.

Die Schule beginnt um 07:30 Uhr und endet um 13:00 Uhr. Die Klassen sind gut eingerichtet und es macht Spaß etwas zu lernen.

In der Geistig-Behinderten Schule lernen die Schüler die Zahlen, das Schreiben und das Malen. Einige Schüler legen sich auf den Boden und schlafen ein bisschen, weil die Schule für sie anstrengend ist.

In der Hörgeschädigten Schule lernen die Schüler das selbe, was die Schüler in Deutschland lernen. Ich selbst gehe sehr gerne und oft in die Schule und mache am Unterricht mit. Die Gebärden Sprache ist zwar schwer aber mit der Zeit lernt man so einige Zeichen.

Mein Fazit: Ich würde jedem empfehlen einmal nach Namibia zu fahren und diese freundlichen Menschen kennen zu lernen.

von Konstantin Mensing

 

Kindergärten in  den Townships


In der Zeit, die wir in Swakopmund verbrachten, sind wir an einem Tag in die Townships gefahren. Es war dort viel schlimmer als gedacht. Lore Blom hat uns verschiedene Kindergärten gezeigt. Die Kinder dort hatten ein Zimmer, das so groß war wie mein Zimmer zu Hause, doch sie mussten es sich mit 20-25 Kindern teilen. Sie wussten noch nicht viel: z.B. kannten sie mit 6 Jahren nicht einmal die Namen der Farben, was Kinder in Deutschland schon mit 2 Jahren können. Doch trotz allem haben die Kinder gelacht, weil sie einfach nichts anderes kennen. Es ist ein ganz ganz großer Unterschied zwischen den Kindern in Deutschland und den Kinder hier Swakopmund. Mir selber kamen die Tränen, weil sie sich über Spielzeugautos so gefreut haben. Das was ich da gesehen habe, hat mich so beeindruckt, dass ich in meinem Leben in Deutschland ändern möchte: ich möchte z.B. kein Essen mehr wegwerfen, mich nicht mehr aufzuregen, wenn ich mal was nicht bekomme.

 

Die Augen der Kinder in den Kindergärten von Lore Blom haben gestrahlt. So glückliche Kinder sehe ich nicht so oft, obwohl sie eigentlich nichts haben. Nachdem wir ein paar Bonbons verteilt haben, war die Zeit im Kindergarten auch schon vorbei.

von Michelle Fiedler

Die KInder in den Schulen


Die Kinder hier an den Schulen haben fast gar nichts, sind aber trotzdem so fröhlich und nett. Es ist echt schön, wenn man sieht, wie glücklich sie sind. Sie kommen einen mit so viel Liebe entgegen. Wenn man z.B. morgens zum Frühstück geht, wird man direkt von mehreren Kindern begrüßt und umarmt. Manche Kinder nennen einen auch ,, Mama`` oder ,, Papa '' , weil sie damit ausdrücken wollen , dass sie einen sehr gerne haben.

von Timo Grimer

Die Menschen in Namibia

 

Oft, wenn man an Afrika denkt, stellt man sich große Stämme vor und die kleinen Hütten aus den Kinderbüchern, wie z.B. die Buschmenschen in Namibia.

In Windhoek habe ich festgestellt, dass der Unterschied zu den europäischen Lifestyle garnicht so groß ist. In den Einkaufszentren findet man mehrere Läden, die wir auch haben. Die Kleidungsstücke sind auch gleich wie bei uns im Sommer. Selten sieht man Menschen, die traditionelle Kleidung tragen.

Doch leider ist der Unterschied zwischen Arm und Reich sehr groß und die Lücke wird nur von wenigen Menschen aus der Mittelklasse gefüllt. Wenn man sich außerhalb der City befindet, sieht man immer wieder Stadtteile, wo sich der Lebensstiel drastisch verändert. Anstelle von den teueren Marken gibt es Secondhandkleidungsstücke oder Spenden, anstelle von den großen Villen und schönen Wohnhäusern gibt es kleine selbstgebaute Häuschen,     meistens ohne Wasserversorgung.

 

Die Townships sehen sehr trostlos aus, doch trotzdem siehst du lachende Gesichter. Aber keiner weiß was sich hinter der lachenden Gesichter versteckt, denn gewaltlos sind diese Stadtteile nicht. Es ist eine extreme Art zu leben und von Tag zu Tag überleben zu können. Man fühlt sich unangenehm, dass man für diese Menschen nichts tun kann. Wenn man zurück in der Stadt ist, merkt man dass all das vergessen wird, und dass das Leben der Reichen weiter geht.

 

von  Kaloyan Hristev

 

Swakopmund

Wir waren 4 Tage lang in Swakopmund. Als wir angekommen sind, wurden wir in Gruppen aufgeteilt mit jeweils 5-6 Schüler. Einer von A.Shipena Secendery School, einer von Schiller Gymnasium, einer von Hearing Impeared School, einer von Visualy Impeared School und einer von der Geistschule. Wir mussten uns selber versorgen und haben für jeden Tag Verpflegungsgeld bekommen.

 

Die Bungalows waren gerade mal 10 Minuten von dem Strand entfernt. Das Ozeanwasser war sehr kalt, mit einer Temperatur von 16°.

An dem zweiten Tag waren wir in den Townships von Swakopmund. Es war sehr bewegend zu sehen, wie die Menschen dort leben. Sie hatten buchstäblich GARNICHTS und waren trotzdem GLÜCKLICH. Das hat mich dazu gebracht darüber nachzudenken, wie gut wir eigentlich leben und trotzdem nicht zufrieden sind.

 

An dem dritten Tag sind wir zur Düne 7 gefahren, das ist die größte Düne der Welt. Wir dachten uns, dass es einfach ist da hoch zu klettern, doch eigentlich war es gar nicht so einfach ,weil bei jedem Schritt der Sand runter rutschte. Fast alle haben es geschafft hoch zu klettern. Die sandige Landschaft war wunderschön. Wir sind alle zusammen runter gelaufen, da der Sand durch die pralle Mittagssonne sehr heiß war. Kurz bevor wir los fahren wollten ist der Motor von dem Bus aus gegangen. Wir mussten ungefähr 1 Stunde warten, bis zwei Leute aus der Werkstatt zu uns gekommen sind, um den Bus zu reparieren. Danach sind wir erschöpft zu den Bungalows zurück gefahren.

 

Am Nachmittag könnten wir ins Museum oder zum Strand gehen. Am Abend haben wir gegrillt, deshalb sollte jeder Bungalow einen Salat machen. An dem gleichen Abend war der Geburtstag von Joseph, einem Schüler aus der A.Shipena School. An dem letzten Tag sind wir um 10 Uhr morgens losgefahren und schon war die schöne Zeit in Swakopmund zu Ende.

 

von Tsolig Aroyan

 

 

 

 

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